Craftivism-Workshop mit Steffi Müller (Foto: Pia Streicher)
Craftivism-Workshop mit Steffi Müller (Foto: Pia Streicher)

 

"Making Art, Making Media, Making Change!" will Jugendlichen vor allem Mädchen und jungen Frauen gegenwärtige alternative Medien- und Kulturproduktionen mit feministischen und antirassistischen Perspektiven näher bringen. Ihre vielfältigen Inhalte, Ausdrucksformen, Netzwerke und Kontexte sollen vermittelt, aber auch kritisch reflektiert werden, um so ermächtigende Handlungsperspektiven zu eröffnen und Jugendliche zu ermuntern, sich selbst als Teil dieser partizipativen Kultur zu begreifen, und ihnen zu zeigen, wie sie selbst in der kulturellen und medialen Produktion aktiv werden können, um damit Veränderungen herbeizuführen.

 

Hierfür wurde in Zusammenarbeit mit der Comic-Zeichnerin Ka Schmitz und der Textil-Aktivistin Stephanie Müller ein Workshopprogramm entwickelt, das den Jugendlichen das kritische Potential von Zines, Comics und Radical Crafting näher bringen sollte, um es sogleich gemeinsam zu erproben. Im Rahmen von österreichweit durchgeführten mobilen Culture & Media Picknicks und einem mehrtägigen mädchenspezifischen Grrrls! Making Art, Making Media, Making Change Camp vermittelten Medien- und Kulturproduzent_innen in unterschiedlichen Workshops das dafür notwendige Know-how und gaben erste Anregungen zu zentralen Fragen: Wie starte ich ein Projekt? Wie mache ich ein Zine? Wie zeichne ich ein Comic? Was ist eigentlich craftivism und wie kann ich selbst zur Craftivista werden?  Zugleich ging es in den Workshops auch immer darum, sich mit Fragen des sozialen Wandels hin zu einer (geschlechter)gerechteren Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dabei galt es ebenso die eigenen Lebenszusammenhänge und Probleme kritisch zu hinterfragen: Welche sexistischen, rassistischen oder homophoben Äußerungen begegnen mir im Alltag und wie kann ich darauf reagieren? Welche Bilder vermitteln mir Medien von Mädchen, Frauen, Migrant_innen oder anderen gesellschaftlichen Gruppen? Wie kann ich scheinbar selbstverständliche Geschlechterrollen und Stereotype durchbrechen?


Auch nach Ende der Projektlaufzeit besteht die Möglichkeit einzelne Workshops zu organisieren (Kontakt).